Yoga für Kerle

Männer und Yoga? Ja, das passt! Die Angst, unmännlich zu wirken sitzt oft tief. Und dennoch, immer mehr Männer finden den Weg auf die Matte. Warum Männer Yoga machen sollten? Weil sie dadurch nicht nur ausgeglichener, sondern auch stärker, definierter und flexibler werden!

Wofür ist Yoga gut?

Mit Yoga kannst du nicht nur dein Körpergefühl verbessern oder deine Bewegungsfähigkeit ausbauen. „Verschiedene Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass du mit Yoga deinen Blutdruck senken und die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin bremsen kannst“, so Dr. Patrick Broome, Yoga-Lehrer für die deutsche Fussball-Nationalmannschaft und Autor des Buches „Yoga für den Mann“. Die indische Lehre eignet sich als Ausgleich und Ergänzung zu den verschiedensten Sportarten und dem Job. So kann sich, wenn du  regelmäßig übst, deine Gesundheit, deine Leistungsfähigkeit und dein Wohlbefinden deutlich verbessern. 

 

Welche Voraussetzungen sind notwendig?

Generell sind keine bestimmten Voraussetzungen zu erfüllen. Wichtig! Falls du wegen einer Verletzung oder Ähnlichem körperlich eingeschränkt bist, solltest du zunächst mit deinem Arzt absprechen, ob im Moment und wenn ja, in welchem Umfang Yoga für dich infrage kommt.

Worauf muss man als Einsteiger achten?

Es ist ganz egal, wie weit der Matten-Nachbar (oder -Nachbarin) in die Vorbeuge kommt und ob das bei dir vielleicht nicht so toll aussieht. Yoga ist kein Wettkampfsport! Leistungs- und Konkurrenzdenken haben beim Yoga keinen Platz! Es geht darum, Körper und Geist Schritt für Schritt in Einklang zu bringen – jeder für sich auf seiner Matte. Ob du diesen Zustand mit einem komplizierten Kopfstand oder mit einfachen Atemübungen erreichst, ist dabei völlig unwichtig.

Welche Yoga-Übungen sind für den Mann wichtig?

Balance und Kraftübungen fördern das Gleichgewicht und den Muskelaufbau. Besonders effektiv und notwendig sind beim Mann Yoga-Übungen, die die gesamte Beinmuskulatur dehnen. Waden und Oberschenkel sind bei Männern oft verkürzt. Auch Positionen, die den unteren Rücken, die Brust- und Schultermuskulatur dehnen und stärken sind von Vorteil. Gerade Sportler, aber auch jeder andere kann von einer besseren Haltung und mehr Flexibilität profitieren. Yoga wirkt ganzheitlich, für Mann und Frau!

Wie ist ein Yoga Kurs aufgebaut?

Die von mir angebotenen Yoga Kurse orientieren sich, je nach Schwerpunkt und Thema des Kurses,  am Hatha Yoga, Yin Yoga und/oder Faszien Yoga.  Meine Yoga-Kurse beginnen meistens mit einer Anfangsentspannung bzw. Atemübung. Dabei geht es darum, zu Beginn der Stunde erstmal bei sich selbst und auf der Matte anzukommen. Nicht nur den Kopf und die Gedanken wahrzunehmen, sondern in den Körper hineinzuschauen und zu spüren, ob es vielleicht Verspannungen gibt, auf die man in den körperlichen Übungen Rücksicht nehmen muss. Dann gehen wir ins eigentliche Workout (in der Yogasprache Asanas genannt). Der Körper wird auf allen Ebenen sowohl gestärkt als auch gedehnt, verschiedene Muskelgruppen werden gleichzeitig angesprochen, die gesamte Muskulatur und die Faszien sind in Bewegung. Der ganze Körper wird beansprucht, der Geist ist „bei der Sache“. Am Ende der Yogastunde fahren wir wieder runter, entspannen uns und relaxen ein wenig. Nach dem aktiven Teil kommen wir so durch die Schlußentspannung wieder zur Ruhe. Einfach still liegen und nachspüren.  So werden im Yoga der Geist und der Körper gestärkt, gereinigt, und entspannt.

Stars wie Colin Farrell, Dirk Nowitzki, Matthew McConaughey oder Daniel Craig (um nur einige zu nennen) sind der Beweis: Yoga ist definitiv kein reiner Frauensport. Also vergiss ganz schnell alle angestaubten Vorurteile und nichts wie ab auf die Matte!

 

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