YogaVital-Etiquette

 

Yoga ist mehr als sich zu bewegen und zu atmen.
Yoga ist eine Lebenseinstellung und umfasst die Qualitäten von Mitgefühl, Bewusstsein, Respekt, Wertschätzung und vielem mehr.
 
Eine Etiquette ist ein Verhaltenskodex, der „Benimmregeln“ beschreibt. 

Dabei soll unsere Etiquette u.a. zu einem achtsamen Umgang miteinander anregen, zu mehr Toleranz,  Respekt und Wertschätzung füreinander.
Uns ist klar, es ist etwas mehr zum Lesen. Es wäre jedoch super, wenn du dir dafür kurz etwas Zeit gibst.

DIE YOGAPRAXIS BEGINNT MIT DEM BETRETEN DES YOGASTUDIOS…
DANKE, dass du dich daran beteiligst!
Namasté und Aho
Dein YogaVital-Team

Noch ein Hinweis: wir sind kein Arzt oder Therapeut. Solltest du physische oder psychische Beschwerden oder Krankheiten haben, kläre bitte ggf. vorher mit deinem Arzt oder deinem Therapeuten ab, ob du Yoga, Meditation oder Klangreisen üben bzw. anwenden darfst. Wenn du mit uns Übst bist du in deiner Eigenverantwortung!

 

  • Bitte pünktlich zur Yogastunde erscheinen. Leider ist es nicht möglich nach dem Kursbeginn noch ins Yogastudio zu kommen, da die Eingangstür dann von außen nicht mehr zu öffnen ist. Dies ist nicht anders machbar und wir bitten um Verständnis! Am besten Du kommst wenige Minuten früher und dadurch ohne Stress und Hetze auf Deine Matte. Unser Studio öffnet ca. 15 Minuten vor Kursbeginn!
  • Der Eingangsbereich sowie die Garderobe bietet Raum für ein leises Pläuschen vor oder nach der Yogaeinheit. Du triffst nette Bekannte und lernst auch neue Gesichter kennen. Bitte verzichte im Kursraum auf laute Gespräche oder noch besser, sei still. Richte dich schon mal vor der eigentlichen Yogapraxis auf deiner Matte liegend oder sitzend ein und tauche in die Stille ein, beobachte Deinen Körper und lass Deinen Atem ruhiger werden. Nutze die Zeit vor der Yogastunde, um schon zur Ruhe zu kommen. Dieser Raum soll ein ruhiger, energetischer Raum für alle Praktizierenden sein. Der Yogaraum ist ein Ort der Achtsamkeit und Veränderung. 
  • Bitte lasse Deine Schuhe im Vorraum. Yoga übt man meist barfuß. Das merkst du spätestens wenn Du in Deinem ersten nach unten schauenden Hund bist… Achte bitte auf reinliche Füsse 😉 Für die Entspannungsphasen und für Yin Yoga empfehlen sich wärmende Socken.
  • Wenn Du mal nicht zum Kurs kommen kannst, gib uns bitte spätestens 1 Tag vorher Bescheid. Dadurch bleibt dem YogaVital Team etwas Zeit, diejenigen Teilnehmer zu verständigen, die gerne eine versäumte Kursstunde nachholen möchten. Im Umkehrschluss kann man so natürlich gerne nachfragen, wann man selber eine Stunde nachholen kann. Das Ganze funktioniert nur, wenn sich alle Kursteilnehmer daran halten. Nur wenn Du rechtzeitig Bescheid gibst dass Du nicht kommst, besteht für Dich eine Nachholmöglichkeit. Bei kurzfristigen Absagen unter einem Tag besteht keine Nachholmöglichkeit. Die anderen Teilnehmer danke es dir. Wichtig! Prinzipiell besteht kein Anspruch auf das Nachholen versäumter Kurseinheiten. Wir machen das aus Kulanz.
  • Bitte schalte Dein Handy aus und nehme es am Besten nicht mit in den Yogaraum. Du hast dein Baby/Kind zuhause oder hast wirklich wichtige Gründe für Erreichbarkeit? Nimm gerne Deine Telefon mit neben Deine Matte, schalte es bitte aber auf lautlos.
  • YogaVital stellt Dir gerne sämtliche Yoga-Utensilien wie Matten, Yogablöcke und Medi-Kissen zur Verfügung. Die Benutzung ist im Preis deines Kurses enthalten. Die Matten werden regelmäßig desinfiziert und gereinigt. Du benutzt lieber Deine eigenen Sachen? Gerne, bring alles mit was du hast!
  • Parkmöglichkeiten: Parken ist in den anliegenden Straßen und in der nahen Tiefgarage möglich (ab 17.00 Uhr gebührenfrei).
    Bitte nicht im nebenliegenden Hof mit der Schranke parken! Für die Radfahrer befindet sich ein Fahrradständer neben dem Studioeingang.
  • Der Eingang zu unserem Yogastudio ist an der Gebäuderückseite und nicht vorne wo es zu den Ärzten reingeht!
  • Bei ansteckender und akuter Krankheit bitte dem Unterricht fern bleiben. Krankheit ist immer ein Signal des Körpers, sich zu schonen und zu überdenken, was diese Krankheit ausgelöst haben könnte. Während dieser Zeit empfiehlt es sich nicht, in der Gruppe zu praktizieren.
  • Bei körperlichen Einschränkungen bitte ich vor der Stunde um eine kurze Info, damit ich die einzelnen Übungen entsprechend anpassen und Alternativen anbieten kann. Je nach dem um welche Einschränkungen / Beschwerden es sich handelt, ist ein ärztliches Attest notwendig, um am Yoga teilnehmen zu können. Ob eine Teilnahme mit der jeweiligen körperlichen und psychischen Verfassung vereinbar ist, hat die/der Teilnehmende in eigener Verantwortung (ggf. unter Beiziehung ärztlichen Rates) selbst zu prüfen und zu entscheiden. Yoga ersetzt nicht den Arzt oder Heilpraktiker. Es gibt immer Übungen die für bestimmte Körperbereiche und Themen gut und der Gesundheit förderlich sind, jedoch gibt es keine „Zauberübung“ die sofort alle deine Beschwerden verschwinden lässt.
    Yoga entfaltet seine Wirkung erst bei regelmäßiger Praxis (mind. 1x/Woche). Grundsätzlich ist Yoga für jeden geeignet und kennt kein Alter.
  • Du hast ein spezielles körperliches Thema, welches dich schon länger begleitet? Sei es eine nicht mehr ganz so bewegliche Schulter, ein Rückenthema, eine eingeschränkte Hüftbeweglichkeit, oder was auch immer… Hör auf Deinen Körper mehr als auf den Lehrer und geh nur soweit wie es Dir gut tut. Und achte speziell auf Deine Themen und ändere gegebenenfalls die Übung für Dich ab.
  • Es ist empfehlenswert, kurz vor dem Unterricht nichts Schweres mehr zu essen.
  • Bitte verzichte auf das Auftragen von Parfum oder Ähnlichem und achte auf körperliche Reinheit. 
  • Während der Unterrichtsstunde helfe ich den Teilnehmern gerne durch sanfte Berührungen in die Positionen hinein. Falls dies nicht gewünscht ist, respektiere ich das selbstverständlich und bitte deshalb um eine kurze persönliche Rückmeldung.
  • Am besten Du trägst bequeme Kleidung, die sich gut dehnt und nicht zu weit ist. Für die Entspannungsphase empfiehlt sich Socken und eine Sweat-Jacke oder Decke mit zu bringen.
  • Yoga ist weder nur Entspannung noch reiner Sport. Gib Dein Bestes, aber überfordere Dich nicht. Gehe stets liebevoll mit Dir und den anderen Yogis um. Mache eine Pause, wenn Du aus der Puste gerätst. Yoga bedeutet auch Selbstverantwortung. Wenn Du einmal nicht mehr kannst, oder Du aus bestimmten Gründen eine Übung früher beenden bzw. nicht ausführen möchtest, komme z.B. in die Kindshaltung und steige dann wieder ein, wenn Du Dich danach fühlst.
  • Es ist schön viel Platz beim Üben zu haben, es ist manchmal auch schön in der Energie einer größeren Gruppe mitzuschwingen. Natürlich bedeuten viele Leute auch, dass es wärmer wird, dass es vielleicht auch mal nach Schweiß riechen kann, dass dein Nachbar vielleicht laut atmet, hustet oder was auch immer. Übe Dich in Gelassenheit und bleibe mit Deinen Blicken und Gedanken auf Deiner Matte.  Jeder hat das Recht so sein zu dürfen wie er ist. So auch Du!
  • Du bist Anfänger und traust Dich nicht zum Yoga weil Du glaubst du bist zu unbeweglich? Das ist ungefähr so als würdest Du sagen Du bist zu schmutzig für eine Dusche oder ein Bad! Yoga ist für JEDEN! Egal ob Du Anfänger bist, egal wie beweglich Du bist, egal ob jung oder alt, ob beweglich oder unbeweglich, ob Frau oder Mann, ob Sportler oder Couchpotato! Starte mit Deiner Praxis, egal an welchem Punkt Du gerade stehst! Du musst nicht erst beweglich werden oder vorher 5 kg abnehmen um mit Yoga zu starten. Komm wie Du bist! Und freu Dich daran wie sich Dein Körper, Dein Geist und Dein Wohlbefinden verändern! Jede/r ist bei YogaVital willkommen! Wir bieten daher in unserem Kursprogramm unterschiedlichen Yoga an, so dass für jeden was dabei ist.
  • Komm auf die Matte, aber lass Deinen Ego vor der Tür. Du möchtest hier dein körperlich anstrengendes Workout absolvieren und uns Deine Muskeln, Deine Ausdauer oder Deine tolle Beweglichkeit zeigen? Bitte geh dazu nicht zum Yoga. Hier ist der falsche Platz dafür… Yoga bietet keinen Platz für Wettbewerb, Leistungsgedanken oder sonstige Vergleiche. Du bist nur für Dich da und nicht um jemanden zu beeindrucken.
  • Lass das Vergleichen und Bewerten sein, genauso wie „Klatsch“, „Gerede“ und andere negative Gedanken und Verhaltensweisen. Sei freundlich und respektvoll in Deiner Kommunikation. Und denk daran: Jeden den Du triffst kämpft gerade seinen eigenen Kampf von dem Du nichts weißt. Bleib freundlich und respektvoll, auch wenn Du mal in ein „grimmiges Gesicht“ blickst. (Was beim Yoga jedoch kaum passiert…) Du weißt nie was Dein Gegenüber gerade durchmacht…